Geschehnisse, Überlegungen, mögliche Gedankenspiele und Varianten
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 4. auf den 5. August, entdeckte ein Busfahrer am Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) eine Drohne. Er bemerkte diese während der beliebten Nachttour, einer zweistündigen Busrundfahrt über das Flughafengelände, die vom Besucherservice der Flughafen Leipzig/Halle GmbH angeboten wird.
Den Fund machte der Busfahrer nahe einer Frachtmaschine der ukrainischen Antonov Airlines (ADB). An ihr habe sich ein Sprengsatz befunden, der aber herabgefallen und zerschellt sei. Der Sprengstoff (Semtex, wie ihn das Militär verwendet) habe wenig entfernt gelegen. Zunächst wurde angenommen, dass sich an Bord des Flugzeugs Munition für die Ukraine befunden haben soll. Die wurde allerdings wenige Stunden zuvor bereits entladen. Etwas später wurde bekannt, dass es im Umfeld des Flughafens eine Explosion und eine Kollision mit einem sich im Anflug befindlichen DHL-Frachtflugzeug mit einem nicht identifizierten Gegenstand gegeben haben soll.
Dieser Drohnenvorfall hätte auch ein dramatisches Ende finden, in einer Katastrophe enden können. Noch ist nicht eineindeutig festzustellen, wer für die mit Sprengstoff beladene Drohne verantwortlich ist. Grundsätzlich gilt in der Folge dieses Geschehens: Es ist eine sachliche sowie in allen in Frage kommenden Umständen verhältnismäßige Aufklärung geboten.
Dazu einige Überlegungen, mögliche Gedankenspiele und Varianten.
Variante 1:
Die von Bundesinnenminister Dobrindt zunächst umgangene direkte Verbindung zu Russland wurde inzwischen von unterschiedlichen Geheimdiensten für wahrscheinlich gehalten. Grund ist die Funktion des Flughafens Leipzig/Halle als wichtiges Drehkreuz und Logistikpunkt für das Militär. Denn bereits seit Februar 2022 nutzt (darf) die Ukraine den Flughafen für den Transport von Militärgütern (nutzen). Warum eigentlich nicht Düsseldorf, München oder Köln/Bonn, die sich wesentlich näher an den Rüstungs- und Militärproduktionsstätten befinden. Damit sieht Russland Deutschland als kriegsbeteiligt und priorisiert Leipzig als Ziel.
Variante 2:
Bereits seit Bestehen der Erdgas- und Erdöl-Leitungen aus russischen Förderanlagen in Richtung Deutschland und Westeuropa wurden diese, so sie ukrainisches Territorium querten, seitens der Ukrainer sabotiert, sogar entsprechende Rohstoffe illegal abgezweigt. Inzwischen nachgewiesen ist, dass der Angriff auf Nord Stream 1 und 2 auf das Konto der Ukraine geht. Beide Tatsachen werden bis dato von Kiew bestritten. Dort gibt es auch genügend abgeschossene russische Drohnen(teile). Also ein weiterer möglicher Akt, Deutschlands Antipathie gegenüber Russland und den westlichen Waffennachschub zu erhöhen?
Variante 3:
Diese Version ist ein indirekter Ableger von Variante 2. Mit dem Daumenzeig Richtung Putin will der Kiewer Machthaber den Krieg am Köcheln halten, den schwarzen Peter schön in Moskau belassen. Sich entweder wohl bewusst und berechnend kalkulierend oder schauspielerisch dümmlich daherkommend den Westen in einen Krieg mit Russland hineinziehend. Dabei könnte mit der Rückgabe des der Ukraine nicht gehörenden und von ihm okkupierten Donbas möglicherweise alles vorbei sein. (https://lena-dena.de/2025/politik/ukraine-krieg-und-seine-wahren-ursachen)
Variante 4:
In Deutschland fehlt vorn und hinten Geld. Nicht nur die Wirtschaft lahmt. Renten-, Gesundheits- und Bildungs-Politik sehen sich stringenten aber aktuell nicht nachvollziehbaren Veränderungen, ausgetragen auf dem Rücken der unteren gesellschaftlichen Schichten und des mehr und mehr ausblutenden Mittelstandes, gegenüber. Ein technisch Versierter und im Darknet Kundiger kann da schon mal nicht nur dem militärischen Aufrüsten im eigenen Land, sondern vor allem der beteuernden milliardenschweren Ukraineunterstützung einen Denkzettel verpassen, gar einen Strich durch die Rechnung machen wollen.
Variante 5:
In allen Groß- und Möchte-gern-Großmächten der Welt hat die Militär-Lobby mehr als nur ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Der Draht zu Teilen des jeweiligen Geheimdienstes liegt dabei auf der Hand. Da kann es schon mal zu der einen oder anderen Fehleinschätzung kommen, die sich allerdings im Nachhinein zu Gunsten der Militärindustrie herausstellte. Ganze Kriege sind, ohne einen Gedanken an die eigene Bevölkerung zu verwenden, so vom Zaun gebrochen worden. Und auch wenn Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz, der Militärische Abschirmdienst oder das Bundeskriminalamt sich nicht mit Diensten anderer Länder messen können, auf diese sogar in den meisten Fällen angewiesen sind… Geld, das der Rüstung dient und von ihr „vorgeschossen wird“, egal von wem es letzten Endes kommt, stinkt nicht und regiert bekanntermaßen die Welt. Da könnte auch irgendwie-wo ganz plötzlich und ganz zufällig ein ganz bestimmtes zuzuordnendes Drohnenbauteil mit kyrillischen Buchstaben auftauchen. Unklar, wem es dann mit welchen wahrscheinlich weitreichenden Konsequenzen zugeordnet werden wird, um die Maschinerie am Laufen zu halten. Na, wem wohl? Obacht! Obacht!


