9. NOVEMBER – Tag der unvollendeten und verpatzten Gelegenheiten

Die Deutschen können keine Revolution!

Eigentlich wäre im Angesicht der Ereignisse von 1989 der 9. November ein Top-Kandidat für den neuen Nationalfeiertag in Deutschland gewesen. Doch so groß die Freude über den Mauerfall am 9. November 1989 war, so getrübt war doch gleichzeitig das Wissen um andere Ereignisse, die sich ebenfalls an diesem Tag zugetragen haben und die nicht gerade Grund zum Feiern geben. Der Lauf der Geschichte hat mehr oder weniger bestätigt: Ereignisse am und um den 9. November waren in und für Deutschland von nahezu grenzenlosem Ausmaß, von historischer Bedeutung. Geblieben sind das Scheitern der Märzrevolution 1848, die Novemberrevolution 1918, der Hitlerputsch 1923, die Reichspogromnacht 1938 und der Fall der Berliner Mauer 1989.

Aber auch davor und danach gibt es Begebenheiten, die nicht ganz belanglos sind. Ein Blick in die Vergangenheit soll dies verdeutlichen.

1806

Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig stirbt am 10. November im Alter von 71 Jahren in Ottensen an den Folgen einer Verwundung. Während des vierten Koalitionskrieges wurde er zum Oberbefehlshaber der preußischen Armee. In der Schlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober wurde er schwer getroffen, zerschmetterte ihm eine Gewehrkugel beide Augen. Der Verlust des Oberkommandierenden trug wesentlich zur preußischen Niederlage bei. Preußen, als der bestimmende Ursprung des Deutschen Reiches, brach nach der Doppelschlacht zusammen. Es verlor im Rahmen des russisch-französische Friedensschlusses von Tilsit fast die Hälfte seines Gebietes und sank auf den Status eines minder mächtigen Staates herab.

1816

Am 5. November tritt in Frankfurt am Main zum ersten Mal die Bundesversammlung, der Vorläufer des heutigen Bundestages, zusammen. Der fortan ständig tagende Gesandtenkongress sah als erste Aufgabe, auf der Grundlage der im Juni 1815 auf dem Wiener Kongresses verabschiedeten Deutschen Bundesakte ein Grundgesetz des Bundes im Hinblick auf die auswärtigen, inneren und militärischen Verhältnisse sowie Grundzüge der neuen Organisation Deutschlands zu schaffen und sich folgend auch mit „gemeinnützigen Anordnungen“, wie bundeseinheitlichen Bestimmungen und Gesetzen zu befassen. Der „Deutsche Bund“ war danach kein Bundesstaat, sondern ein beständiger Staatenbund – der Vorläufer der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde allerdings auf Betreiben von Preußen 1866 wieder aufgelöst. Vorläufer der Bundesversammlung war der 1806 aufgelöste Reichstag des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Reichstag nannten sich ab 1866 auch das Parlament des Norddeutschen Bundes und ab 1871 das Parlament des Deutschen Reiches.

1848

Die Umbenennung und Reformierung des Deutschen Bundes in einen deutschen National- beziehungsweise Bundesstaat schlug fehl. Die von der Frankfurter Nationalversammlung erarbeitete Verfassung, „ein unmittelbares Zusammenwirken zwischen den alten und den neuen Gewalten“ zustande zu bringen, scheiterte an der Zerstrittenheit der Revolutionäre und am gewaltigen Widerstand der adligen Obrigkeit. Vielleicht war es politische Blindheit oder Naivität, zu glauben, dass liberales und nationales Interesse für ein geeintes Deutschland mit einer freiheitlichen Verfassung von den Monarchien der Einzelstaaten durchgesetzt werden soll/kann.„Republikaner“ hatten als letztes Mittel Wien besetzt, um die Iden aus dem März doch noch realisieren zu können. Doch die Stadt wurde eingenommen, die Anführer der Revolution hingerichtet. Unter ihnen der deutsche Parlamentarier Robert Blum, der trotz diplomatischer Immunität am 9. November 1848 standrechtlich erschossen wurde. Das Ende der Revolution war damit endgültig eingeläutet.

Robert Blum, geboren am 10. November 1807 in Köln, wurde nach einer Rede auf dem Kornmarkt von Zwickau als Abgeordneter der Stadt in das Frankfurter Vorparlament gewählt und Führer der Linken der Frankfurter Nationalversammlung. Der beliebte linksliberal-republikanische Abgeordnete war wie kein anderer eine Leitfigur der Demokraten in Deutschland mit dem Traum einer deutschen Einheit.

1859

Der Wunsch und das Streben nach einem geeinten Nationalstaat gewann in der deutschen Nationalbewegung an Dynamik. Das Verlangen nach Überwindung von Kleinstaaterei und politischer Bevormundung war größer als die bröckelnde Macht der noch Herrschenden. Gewichtig für die nationale Einigungsbewegung waren die Feiern zu Friedrich Schillers 100. Geburtstag. Vom 8. bis 10. November und anlässlich der 10jährigen Wiederkehr der 1848/49er Revolution wurden in fast 500 Städten des gesamten deutschen Sprachraumes Schillerfeste veranstaltet, der 10. November als eine Art nationaler Feiertag begangen. Schiller habe uns im Reich der Dichtung zu einer einigen Nation gemacht, soll ein Festredner dazu gesagt haben. Diese von Hunderttausenden besuchten Feiern markierten zugleich das Ende der sogenannten „Reaktionszeit“, der Periode zwischen dem Scheitern der 48er/49er Revolution und der Reichsgründung 1871. Einer Zeit voller Unterdrückung liberaler und nationaler Bewegungen sowie der Wiederherstellung des Deutschen Bundes unter österreichischem und anschließend preußischem Einfluss.
Schiller, nun endgültig zur Symbolfigur für nationale Freiheitsideale und eine einigende Nation geworden, hatte seine erste große politische Ehrung allerdings nicht in Deutschland. Bereits 1792 bekam er unter anderem zusammen mit Washington, Pestalozzi oder Klopstock von der französischen Nationalversammlung – mit der Unterschrift von Danton – das französische Ehrenbürgerrecht verliehen. Zur Begründung soll es geheißen haben: „Diese Männer seien mutig für die Sache der Freiheit eingetreten und könnten deshalb von einer durch Aufklärung zur Freiheit gelangten Nation nicht als Fremde angesehen werden.“

1917

Ein geografischer Blick Richtung Osten verweist – nach dem Gregorianischen Kalender – auf das Ende der „Oktoberrevolution“. Am 9. November bildeten die bolschewistischen Revolutionäre unter Lenin die Regierung der Volkskommissare. Dem radikalen Umsturz von Staat und Gesellschaft in Russland war die Niederlage des Zarenreichs im Krieg gegen das Deutsche Reich und seine Verbündeten vorausgegangen. Russische Soldaten waren in Scharen von der Front geflohen und schlossen sich zu großen Teilen Lenins Aufruf „Frieden, Brot und Land!“ den Kommunisten vertrauend an. Durch einen bewaffneten Aufstand und der Einnahme des Winterpalastes in Petrograd (Sankt Petersburg), zu dem der Kreuzer Aurora einige Blindschüsse abfeuerte, erfolgte die Übernahme der Macht und die Besetzung aller Schlüsselpositionen. Im Nachhinein betrachtet, hat diese Machtergreifung zweifelsohne den Lauf der Weltgeschichte verändert.

1918

Der Ausgang des I. Weltkriegs ging auch an Deutschland nicht spurlos vorüber. Der Kriegsniederlage folgte der Zusammenbruch der Hohenzollernmonarchie. Ähnlich wie vor Jahresfrist in Russland war Anfang November die Kriegsmüdigkeit von Matrosen und Soldaten, das militärische Aus und die wirtschaftlich hoffnungslose Lage auf einen Großteil der Bevölkerung längst übergesprungen. Als die Aufstände in Berlin zu eskalieren drohten, verkündete Reichskanzler Prinz Max von Baden am 9. November eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II., der daraufhin in die Niederlande ins Exil floh. Das Amt des Reichskanzlers wurde dem Sozialdemokraten Friedrich Ebert übertragen. Philipp Scheidemann proklamierte einige Stunden später die demokratische Republik. Kurz darauf verkündete Karl Liebknecht die sozialistische Republik.

1923

Der Versailler Vertrag samt den Gebietsabtretungen Deutschlands an Polen und Frankreich sowie die Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich, weitverbreitete Not und Arbeitslosigkeit schufen in der Weimarer Republik ein spannungsgeladenes politisches Klima. Die Werte des alten abgedankten Kaiserreiches waren noch allgegenwärtig und fanden ihren Niederschlag in verschiedenen Umsturzversuchen. So auch am 9. November in München, wo die anti-demokratische Landesregierung eine Loslösung von der Demokratie des Deutschen Reiches anstrebte. Nachdem Bayerns Ministerpräsident Eugen Ritter von Knilling im Freistaat den Ausnahmezustand erklärte und somit die demokratischen Grundrechte außer Kraft setzte, wollte daraufhin die Reichsregierung die NSDAP in Bayern verbieten. Reichswehr-Landeskommandant und zuständiger Militärbefehlshaber Otto von Lossow und der zum Generalstaatskommissar ernannte Gustav Ritter von Kahr stellten sich jedoch dagegen. Beide trafen sich am 8. November im Bürgerbräukeller in München, um den weiteren Verlauf zu besprechen. Die Situation spitzte sich zu, als sich Militärbefehlshaber von Lossow weigerte und die Bayrische Reichsdivision kurzerhand seinem eigenen Kommando unterstellte. Das Momentum dieses Treffens ausnutzend, stürmten Hitler, Ludendorff, Göring und eine SA-Gruppe diese Versammlung und riefen den Aufstand aus. Hitler proklamierte, die Reichsregierung zu stürzen und nach Vorbild von Mussolini mit dessen Marsch auf Rom gleiches in Richtung Berlin zu unternehmen (Hitler-Ludendorff-Putsch). Kahr widerrief jedoch tags darauf seine Unterstützung. Hitler und Ludendorff marschierten trotzdem Richtung Feldherrenhalle, wo sie von der bayrischen Landespolizei gestellt wurden und der Putsch schnell, aber blutig beendet wurde. Hitler wurde begnadigt, zu mehrjähriger Festungshaft verurteilt. Die NSDAP wurde verboten.

1938

Bereits in den stark inflationsgeprägten 20er Jahren und Anfang der 30er (Berliner Kurfürstendamm-Krawall 1931, landesweiter Judenboykott April 1933) zeichnete sich die fortschreitende Verdrängung der Juden aus der deutschen Privatwirtschaft sowie deren zeitnahe Zwangsenteignung ab. Es folgte unter anderem das Gesetz für Juden zur Offenlegung derer Vermögen von über 5000 Reichsmark, womit das Haushaltsdefizit des Hitler-Regimes verringert werden sollte. Von langer Hand vorbereitet, wurde das Attentat des 17jährigen polnischen Juden Herschel Grynszpan auf den Legationsrat der deutschen Botschaft in Paris, Ernst vom Rath, am 7. November als Anlass genommen, den perfiden Plan endlich aus der Schublade ziehen zu können: Die Mord-, Brandstiftungs- und Plünderungs-, Raub- und Vertreibungs-, Verfolgungs-, letztendlichen Vernichtungsaktion jüdischer Mitbürger. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (auch Reichskristallnacht genannt) wurde zum traurigsten Ausgangspunkt des Antisemitismus in Deutschland und anderen Staaten, zur sogenannten „Endlösung der Judenfrage“ im Sinne der Ermordung der europäischen Juden. Bereits ab dem 10. November erfolgten Verschleppungen jüdischer Menschen in längst vorbereitete Konzentrationslager.

1938

Beim Gedenkmarsch anlässlich des Hitlerputsches von 1923 zur Münchner Feldherrnhalle hatte sich der Schweizer Maurice Bavaud als begeisterter Nationalsozialist ausgegeben und damit sogar einen Platz auf der Ehrentribüne erschlichen, um Hitler während des Vorbeimarsches erschießen zu können. Zuvor soll er die Familienkasse geplündert und in Basel eine Pistole gekauft haben.

Doch es ging alles schief. Hitler marschierte nicht wie angenommen mittig der Straße, sondern auf der anderen Straßenseite und war zudem umringt von zahlreichen SA-Leuten. Hinzu kam: Zig Leute hatten ihre Hände zum Nazi-Gruß hochgereckt und versperrten die Sicht. Daraufhin fingierte Bavaud ein französisches Empfehlungsschreiben, um Hitler als Bote persönlich nahe zu kommen. Auch dieses Vorhaben scheiterte. Schließlich wollte er entmutigt und ohne Zahlungsmittel mit dem Zug nach Paris fliehen, wurde aber ohne Ticket erwischt, verhaftet und eingesperrt. Die Pistole und belastende Dokumente trug er noch bei sich. Seine Motive blieben unklar. Er wurde am 14. Mai 1941 in Berlin-Plötzensee per Guillotine hingerichtet.

1939

Bereits am 8. November 1938 fuhr Georg Elser zu Recherchezwecken nach München. Er besuchte den Bürgerbräukeller und erkannte eine Möglichkeit, oberhalb des Galerieabsatzes unmittelbar über dem Rednerpult einen Sprengsatz einbauen zu können. Seitdem begann Elser an seinen Arbeitsstellen Pressstückchen, Pulver, Sprengpatronen und ‑kapseln sowie Dynamit für seine später selbst gebaute Bombe zu entwenden. Im April 1939 stattete er dem Bürgerbräukeller erneut einen Besuch ab, um eine Säule für seine Zeitbombe auszumessen.

Hitler wollte 1939 erst gar nicht zur Gedenkfeier fahren. Erst kurzfristig entschloss sich Hitler, doch am traditionellen Abend im Bürgerbräukeller zu sprechen. Allerdings: Hitler begann mit seiner Rede bereits eine halbe Stunde früher als sonst im Protokoll festgelegt, nämlich um 20 Uhr, und beendete sie kurz nach 21 Uhr. Wenige Minuten danach verließ er das Lokal, um mit seinem Sonderzug zurück nach Berlin zu fahren.

All das hatte Elser nicht erkundigt, nicht bedacht. Er wurde etwa 20:45 Uhr festgenommen, als er versuchte, sich ohne gültige Grenzkarte in die Schweiz abzusetzen. Zudem wurden in seiner Tasche eine Ansichtskarte des Bürgerbräukellers und Teile eines Zünders gefunden. Erschwerend hinzu kam: Unter dem Revers seines Anzuges trug er ein Abzeichen des Kommunistischen Rotfrontkämpferbundes.  

Wäre der Zeitablauf wie von Elser angenommen über die Bühne gegangen, hätte das Attentat fast die gesamte NS-Führungsspitze ausgelöscht. Nach fünf Jahren Haft in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau wurde er am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet.

1989

Am Abend des 9. November verliest Günter Schabowski, Erster Sekretär der Bezirksleitung der SED von Ost-Berlin und in der Wendezeit zum Sekretär des ZK der SED für Informationswesen ernannt, um 18:53 Uhr auf einer live im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Nachricht über eine neue Reiseregelung. Die Kernaussage lautete: Ausreisen können ab sofort ohne Vorliegen von bisher notwendigen Voraussetzungen wie Verwandtschaftsverhältnisse über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen. Um 21:20 Uhr öffnet sich der Grenzübergang Bornholmer Straße. Die ersten DDR-Bürger überqueren zwischen Prenzlauer Berg und Wedding die seit 1961 geschlossene Grenze im Herzen von Berlin.

Über das Wie und Warum der Geschehnisse an diesem Tag, im langen Vorfeld und im (leider immer noch andauernden) Nachgang haben sich Formulierungen breit gemacht, lanciert und propagiert, die an der Realität in nicht gerade als gering einzuschätzendem Maße vorbeigehen. Es wird verschwiegen, dass sich die DDR-Bevölkerung hat um seinen Sieg und seine selbstbestimmte Zukunft hat betrügen lassen (siehe auch: „3. Oktober – kein Grund zum Feiern“).

Ja – das freche Gesicht des puren Kapitalismus hat die auf der Straße politisch kämpfenden Ossis grinsend veralbert. So ist der Lauf der Dinge. Reisefreiheit und Coca-Cola erschienen plötzlich wichtiger, als den begonnenen Weg zu Ende zu gehen – vom „friedlichen Revolutions-Montag“ zu einer ordentlich geregelten „Woche mit Zukunft“. Das blieb aus! Denn aus dem einer Revolution eigentlich innewohnenden Charakter eines radikalen Neuanfangs wurde lediglich ein hintertriebenes Überstülpen einer längst überholten und selbst mit ausreichend Problemen behafteten Machtstruktur. So hießen/heißen zum Beispiel seit diesen Novembertagen Bruder und Schwester im Osten des Landes eigentlich Mensch zweiter Klasse (Nichtanerkennung von Bildungsabschlüssen, Rentenanpassung, Abschaffung einheitlicher und gleichberechtigter Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsysteme…). Bis dato war/ist den Bürgern im Osten Deutschlands nicht so richtig bewusst, dass es in dieser Verwandtschaft, sozusagen innerhalb der Ost-West-Familie, bis in die Gegenwart auch beharrende Lügner und Diebe gibt.

Wie sich doch einige Ereignisse in ihren Beweggründen und Ergebnissen am und um den 9. November ähneln. Was bleibt ist die traurige Erkenntnis: Die Deutschen können keine Revolution!

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